Cyber-Sicherheit

Neue Studie bestätigt Herausforderungen in Sachen Cybersicherheit während der Corona-Pandemie

Gerade KMU benötigen Unterstützung, um ihre kurzfristig erweiterte Unternehmensumgebung auf einfache Weise, effektiv und zu erschwinglichen Konditionen zu schützen.

Sicherheitsexperten sind sich einig, dass die Corona-Pandemie einen fruchtbaren Boden für Cyberkriminalität geschaffen hat, worauf die aktuelle ECSO-Studie ECSO Barometer 2020: Cybersecurity in Light of COVID-19 hinweist. Die Cyberkriminalität bedroht die Sicherheit von Unternehmen in einem schwierigen betrieblichen, geschäftlichen und finanziellen Umfeld. Cyberkriminelle nutzen die Angst, Unsicherheit und ungewöhnliche Situation aus. Die Pandemie hat somit auch gezeigt, wie wichtig es ist, den Schutz und die Widerstandsfähigkeit des digitalen Ökosystems zu gewährleisten.

Um die Auswirkungen der COVID-19-Krise zu erforschen, führte die ECSO von März bis Mai 2020 Umfragen unter Interessenvertretern der Cybersicherheit in Europa durch, darunter Universitäten, Regionen/Cluster, KMU, Großunternehmen, öffentliche Verwaltungen, EU-Institutionen, Netzbetreiber und Verbände. Ziel war es, die Auswirkungen der Pandemie auf die IT-Sicherheit während der Krisenzeit sowie die erwarteten Herausforderungen nach der Krise besser zu verstehen.

Die größten Sorgen der Befragten während der COVID-19-Krise waren bislang:

  • Die Zunahme von Betrugsdelikten, Cyberkriminalität und Cyberangriffen während der Pandemie (34 Prozent).
  • Die eingeschränkte Kapazität von Diensten, die aus der Ferne erbracht werden können, und das zweifelhafte Vertrauen in die Remote-Datensicherheit (19 Prozent).
  • Die Herausforderungen bei der Einrichtung von Remote-Arbeitsplätzen (18 Prozent).
  • Die Schwierigkeiten, Kunden zu erreichen und zur Seite zu stehen (11 Prozent).
  • Die Anfragen der Kunden zu bedienen (9 Prozent).
  • Mangelndes Budget, um Betriebsausgaben abzudecken (9 Prozent).

Zunahme von Cyberangriffen parallel zur intensivierten Online-Aktivität

Während der COVID-19-Krise kam es zu einer deutlichen Zunahme von Cyberangriffen unterschiedlicher Art, da die Online-Aktivität beruflich und privat zugenommen hat. Die zügige Anbindung Hunderttausender Home-Office-Arbeitsplätze war der einzige Ausweg, um den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen aufrechtzuerhalten. Cyberkriminelle haben nun mehr Einstiegspunkte als je zuvor, da alles, was mit einem Netzwerk verbunden ist, ein Ziel darstellt.

Die ECSO-Studie weist in diesem Zusammenhang auf mehrere Berichte von Europol hin. Demnach haben sich Kriminelle die Pandemie sehr schnell zunutze gemacht, um die Nachfrage der Menschen nach Informationen zu missbrauchen. Die Zahl der Cyberangriffe hat zugenommen, da die Akteure auf immer mehr Angriffsvektoren setzen. Sie nutzten die COVID-19-Krise bereits, um Social-Engineering-Angriffe durchzuführen, insbesondere mit Phishing-E-Mails im Rahmen von Spam-Kampagnen und für gezieltere Versuche wie die Kompromittierung geschäftlicher E-Mails (Business Email Compromise, BEC). Ebenfalls zu beobachten waren Phishing-Kampagnen, die Malware über bösartige Links und Anhänge verbreiten und Malware- und Ransomware-Attacken durchführen. Die Akteure setzten auf Betrugsmaschen, um Privatnutzer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ins Visier zu nehmen. Gefälschte Websites, Apps und Anlagemöglichkeiten sowie Money Muling waren gängige Taktiken. Europol erwartet, dass in den kommenden Wochen mehrere neue oder angepasste Betrugssysteme entstehen werden. So werden die Betrüger versuchen, aus der gegenwärtigen Situation weiterhin Kapital zu schlagen.

Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Telearbeit werden die Unternehmen noch eine Weile beschäftigen. Die ECSO-Studie sieht hierbei mehrere Trends und Herausforderungen:

  • Den erhöhten Internet-Traffic.
  • Die zunehmende Abhängigkeit von sicheren Fernzugriffstechnologien, einschließlich VPN (Virtual Private Networks) potenziell gefährdeten Verbindungen zwischen beruflichen und privaten Geräten.
  • Die verstärkte Nutzung von Smartphones (einschließlich Zugang zu sicheren mobilen Anwendungen) für Fernkonferenzen, Dokumentenaustausch etc.
  • Die größere Angriffsfläche, da das interne Firmennetzwerk für wesentlich mehr Mitarbeiter von außen erreichbar ist als unter normalen Umständen.
  • Den erhöhten Bedarf, KMU beim Schutz ihrer IKT-Infrastrukturen zu unterstützen.

Einfache, effektive und erschwingliche Sicherheit aus der Cloud

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Krise vorübergehend in das Home-Office auslagern mussten, standen vor zwei erheblichen Herausforderungen. Sie mussten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter problemlos auf die Ressourcen des Unternehmens zugreifen können und ein angemessener Schutz vor Cyberbedrohungen gewährleistet ist. Ein Modell, das sich in dieser Zeit umso mehr bewährt hat, ist Cloud-basierte Cybersicherheit, bereitgestellt durch einen Cloud Security Service Provider (CSSP).

Genau das bietet Veronym: Cybersicherheit ohne Komplexität. Die Kunden, insbesondere KMU mit schlanken IT-Ressourcen, benötigen kein Expertenwissen und müssen keine Investitionen in Anlagevermögen tätigen oder langfristige Verpflichtungen eingehen. Letzteres ist nicht nur in Krisenzeiten von Vorteil, da KMU von einer vollständigen Planbarkeit und Kontrolle über die entstehenden Kosten profitieren. Veronym stellt alle aktuell erforderlichen Schutzmaßnahmen aus einer Hand zur Verfügung stellen. Gerade KMU profitieren von diesem einfachen, effektiven und erschwinglichen Angebot für zeitgemäße Cybersicherheit. Bei Fragen und Sicherheitsvorfällen können sich die Unternehmen auf kompetente Unterstützung verlassen.

Veronym offeriert verschiedene Präventionsoptionen, insbesondere Endgeräteschutz vor neuen Angriffsvektoren, netzwerkbasierte Erkennung von Protokoll-Anomalien und Web-Filterung. Die Installation erfolgt innerhalb von wenigen Minuten und der Dienst ist sofort betriebsbereit. Die Sicherheitsservices von Veronym basieren auf marktführenden Spitzentechnologien, unter anderem von Palo Alto Networks und Crowdstrike, auf dem neuesten Stand der Technik. Auf diese Weise können KMU alle aktuellen Sicherheitsherausforderungen mühelos und kosteneffizient bewältigen – und sind optimal aufgestellt für die Zeit nach der Krise.

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Dr. Michael Teschner, arbeitet seit 35 Jahren in unterschiedlichen Branchen im Marketing und Business Development. Seit Februar 2020 verantwortet Michael bei Veronym den Bereich Marketing.